Lebensmittel

Ein Großteil der peruanischen Exportprodukte kommt aus dem landwirtschaftlichen Bereich und dabei sowohl von der Küste (Fischereiprodukte, Spargel, Erdbeeren, Pisco, Bananen etc.) als auch von den Anden (Kaffee, Kakao, Quinoa, Amaranth, Maca) und dem Regenwald.

Frisches Obst und Gemüse

In Peru ist die Vielfalt an gehandelten Gemüse- und Fruchtsorten sehr hoch: Avocados, Mangos, Orangen, Bananen, Erdbeeren, Artischocken, Zwiebeln und viele mehr werden erfolgreich aus dem Andenland exportiert. Neben den bekannteren Sorten finden sich auch exotische Arten wie Tangelos, Camu Camu, Physalis und Chirimoyas, um nur einige zu nennen. Das höchste Exportvolumen weisen jedoch Spargel, Trauben und Kaffee auf. Durch die hervorragenden klimatischen Bedingungen - Peru unterteilt sich in unterschiedlichste Klimazonen - und die entgegengesetzte Jahreszeit, können das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse zum Export angeboten werden.

Bei frischem Spargel ist Peru mit einem Marktanteil von ca. 40% mittlerweile sogar der größte Exporteur weltweit.

Naturzutaten

Peru zählt zu den artenreichsten Ländern der Welt. Die biologische Vielfalt schlägt sich auch in den exportierten Gütern wieder: Das Land exportiert Pulver und Öle aus diversen Früchten, Nüssen und Wurzeln, wertvolle Anden-Getreide-Arten und viele weitere Leckereien. Ein beliebtes Beispiel unter den peruanischen Naturzutaten ist die Maca-Pflanze. Die belebende, aufmerksamkeitssteigernde und aphrodisierende Wirkung der Wurzel wird von Konsumenten auf der ganzen Welt geschätzt.

Physalis, © Renzo Tasso ⁄ PromPerú

Physalis

Die Physalis ist ein Buschgewächs, das bereits seit präkolumbiani­scher Zeit in Peru angebaut wird.

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Lúcuma, © Manchamanteles ⁄ PromPerú

Lúcuma

Dank ihres Aromas und köstlichen Geschmackes wurde die kräftig gelbe Frucht zu der Lieblingsfrucht der Peruaner für Gebäck, Milchspeisen und Gourmet-Eiscreme.

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Sacha-Inchi, © Manchamanteles ⁄ PromPerú

Sacha Inchi

Sacha Inchi ist eine aus der peruanischen Amazonasregion stammende, ölhaltige Pflanze, die im präkolumbianischen Peru als „Inka-Erdnuss“ bekannt wurde.

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Lúcuma, © Manchamanteles ⁄ PromPerú

Maca

In den alten Schriften gilt Maca als eine Pflanze, die der Liebesgöttin Venus Tribut zollt, da sie sich förderlich auf die Fruchtbarkeit auswirkt und als Aphrodisiakum eingesetzt wurde.

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Sacha-Inchi, © Manchamanteles ⁄ PromPerú

Quinoa

Von den 3.000 verschiedenen Sorten der Quinoa werden heute nur 1% kommerziell vertrieben. Quinoa wird von Astronauten gefeiert, von hochangesehenen Köchen gelobt und der modernen Medizin empfohlen.

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Verarbeitete Lebensmittel (TK)

Neben der weltweit bekannten Gastronomie Perus exportiert das Land Lebensmittel in jeglicher Form: Tiefgefrorene Früchte, Pulver, Öle, Säfte, Marmeladen und vieles mehr. Im Internet sind viele Shops zu finden, die sich auf peruanische Produkte spezialisiert haben. So finden sich hier beispielsweise peruanische Fertigprodukte wie „Aji de Gallina“, ein mit gelber Chilli-Sauce serviertes Hähnchengericht. Weitere beliebte Produkte sind die „Mazamorra Morada“ - ein Instant-Pudding aus schwarzem Mais, die Inka Cola - eine Alternative zur herkömmlichen Cola und viele verschiedene Saucen-Basen.

Fischerzeugnisse (TK)

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Auch die Fischerei ist zum Sektor der Landwirtschaft zu zählen und ist einer der wichtigsten Exportzweige Perus. Die Pazifikküste Perus gehört zu den fischreichsten Gewässern der Welt. Die Produktion ist in hohem Maße von klimatischen Einflüssen abhängig. Rund ein Drittel der peruanischen Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft und der Fischerei, wodurch dem Exporterfolg der Branche ein bedeutendes soziales Gewicht zuzuschreiben ist.

Kakao

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Der peruanische Kakao erfreut sich ebenfalls steigender Beliebtheit. Dabei findet die komplette Kakao-Pflanze Verwendungen und wird in unterschiedlichen Formen verarbeitet und verkauft. Die Kakaobutter wird für Kosmetik verwendet, das Kakaopulver für Desserts, Getränke und Kekse, die Samenlappen und Schalen wiederum werden für Tierfutter und Düngemittel genutzt. Steigende Weltmarktpreise und höhere Preise der Konkurrenz aus Venezuela und Ecuador haben den peruanischen Bauern ein steigendes Einkommen verschafft und die peruanische Kakao-Produktion angekurbelt. Viele ehemalige Coca-Bauern sind mittlerweile auf den Anbau von Kakao umgestiegen.

Darüber hinaus ist der Anbau gut für die Umwelt, da er die Bodenbeschichtung anreichert und vor Erosionen schützt.

Kaffee

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Kaffee wird in Peru fast ausschließlich in Waldgebieten angebaut. Oft sind es Kleinbauern, welche die Kaffeeplantagen kultivieren und betreiben. Mittlerweile findet man des Öfteren Kooperativen, die den Kaffee vertreiben und für faire Bedingungen einstehen. Immer häufiger wird dabei auf den Anbau von Bio-Pflanzen gesetzt. Peruanischer Kaffee ist für seine Ausgewogenheit und seine erlesene Säure bekannt. Aufgrund seines vollmundigen und würzig-weichen Geschmacks genießt er bei Kennern einen guten Ruf. Hauptabnehmer sind die USA, Deutschland, Japan, Kanada, Spanien und die Niederlande.

Pisco

Pisco ist das alkoholische Nationalgetränk Perus. Es wird aus Traubenmost hergestellt. Für die Herstellung werden acht verschiedene Traubenarten verwendet, die Pisco-Trauben. Seine beliebteste Verwendung findet das Destillat in der Kreation des Pisco Sours, einem Cocktail in dem neben Pisco noch Zucker, Limettensaft und Eiklar gemixt werden.

Peruanische Handelsgüter

Rohstoffe

Mit einer Gesamt­fläche von ca. 1,3 Mio. Quadrat­kilometern ist Peru nicht nur das drittgrößte Land in Südamerika, sondern es verfügt auch über ein großes Reichtum an natürlichen Rohstoffen...

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Textilien

Neben der sagen­umwobene Alpaka­wolle hat eine hoch qualitative Baum­woll­produktion den Grundstock für eine aufstreben Textil­industrie geschaffen.

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Chancen für deutsche Unternehmen

Als Lieferant hochwertiger Konsum- und Kapitalgüter, sowie als Abnehmer von Rohstoffen und Agrarprodukten zählt Deutschland zu den wichtigsten Handelspartnern

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